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Leserbriefe · August / September 2025

Spinat, Kiezgeschichte und Erinnerungen

Leserinnen und Leser reagieren auf Geschichten aus den vorangegangenen Ausgaben.

Wir lieben den Dialog mit euch!

Schreibt uns, wenn ihr etwas zu einer Ausgabe auf dem Herzen habt.

redaktion@mein-kiez.de · mein/4, Schönhauser Allee 52, 10437 Berlin

Liebes Team,

Ich musste so lachen über die Geschichte vom heißen Erdkern und dem Zorn Gottes – aber der eigentliche Knaller war für mich der Teil über den Spinat. Als Kind wurde ich tatsächlich mit Orangensaft-Spinat-Kombinationen „therapiert“. Angeblich wegen des Eisens. Wie erleichternd, dass ich nicht allein mit dieser absurden Kindheitserfahrung bin. Wladimir Kaminer trifft mal wieder mitten ins Leben – und mitten ins alte Schulbrottrauma.

Herzlichst, Sabine R.

Liebes meinKiez-Team,

Endlich jemand, der es ausspricht: Popeye war eine Werbefigur! Der Text von Herrn Kaminer hat bei mir für kollektives Kopfnicken in der Familie gesorgt. Wir haben tatsächlich gedacht, Spinat sei Eisen pur – und dabei einfach immer gelitten. Schön, wenn man auch im Erwachsenenalter noch merkt, dass vieles aus der Kindheit schlicht … na ja, spinach war.

Viele Grüße, Jens L.

Liebe Redaktion,

Die kleine Matilda hat mir aus dem Herzen gesprochen. Kinder stellen die richtigen Fragen – und Erwachsene rutschen dann in kreative Erklärungsnot. Ich habe Ihre Geschichte mit großer Freude gelesen. Kaminer schafft es, aus einem Löffel Spinat ein ganzes Weltbild zu machen. Bitte reichen Sie ihm gelegentlich den Orangensaft, damit er noch mehr solcher Texte schreibt.

Mit einem Schmunzeln, Claudia M.

Liebes Kiez-Team,

Bitte lassen Sie Herrn Langholz nie auf Diät setzen – seine Geschichten sind nämlich genau das richtige Maß aus Leichtigkeit, Überraschung und Tiefe. Dass Warhol sich angeblich selbst gegessen hat und Kinski Villon in der Kantine zitiert hat, ist einfach zu schön, um nicht wahr zu sein. Kulinarik trifft Poesie – mehr davon!

Herzlichen Dank, Ralph B.