Wer kennt es nicht: Hautflecken, Rosazea, Pigmentstörungen, rote Schnupfennase, Altersflecken, lila Hämatome durch Blutverdünnungsmittel, Augenschatten, Hyperpigmentierungen. Was ist zu tun? Der Berliner Kosmetikexperte René Koch gibt dazu Rat und hat eigens dafür in seinem Cosmetic Camouflage Centrum eine Hautfleckensprechstunde eingerichtet. Termintelefon: 030 8542829. Die Lösung heißt Camouflage Der Begriff stammt eigentlich aus dem Militärischen und bedeutet so viel wie Tarnung. „So steht’s im Duden und bei Google“, sagt der Visagist.
Früher mussten mehrere Farbschichten übereinander aufgetragen werden, oft noch ein Grünton. Das ist überholt. Heute hat das Camouflage-Make-up eine hohe Deckkraft von 35 Prozent bis 55 Prozent. Zum Vergleich: Eine normale Foundation besitzt eine Pigmentdichte zwischen 8 Prozent und 15 Prozent, also zu wenig. Wichtig, so René Koch, dass das Abdecken vorgemacht wird und die Betroffenen so geschult werden, dass sie es zu Hause selbstständig nachmachen können. Fragt sie nach Hilfestellung in eurer Apotheke oder Parfümerie. Dann kann nichts mehr schiefgehen.

So wird’s gemacht Mit einem festen Mikrofaserpinsel oder Make-up-Schwämmchen lässt sich das Hautproblem differenzierter abdecken als mit den Fingern. Das Resultat: ein ebenmäßiger Teint. Also Hautflecken adé.

← Zurück zur Ausgabe